Kinderwunsch- Sprechstunde

UND WIEDER NICHT SCHWANGER!

Was die Medizin heute tun kann und darf

Mama, Papa und zwei Kinder - so eine Familie wünschen sich fast alle Österreicherinnen und Österreicher (Statistik der  Akademie der Wissenschaften und des österreichischen Instituts für Familienforschung aus dem Jahre 2009).

In der Realität bleibt jedes fünfte Paar ungewollt kinderlos.

Mit den Möglichkeiten der modernen Medizin kann ich Ihnen den richtigen Weg weisen und jedem zweiten Paar kann geholfen werden. Dazu ist es wichtig, die Ursache der Kinderlosigkeit herauszufinden.

Die häufigsten Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit sind:

  • weibliche Sterilität durch Hormonstörungen (Alter, Diabetes, Schilddrüsenerkrankung)
  • genetische Ursachen
  • Eileiterverschluß
  • Erkrankungen der Gebärmutter

Die Eizellen nehmen im Lauf des Lebens ab und die verbliebenen Eizellen verlieren ihre Funktionstüchtigkeit. Auch die Hormonproduktion nimmt ab, so das der Eisprung seltener und der Transport der Eizellen durch den Eileiter schlechter wird.

Durch neue Techniken stehen uns eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um sich den Wunsch doch noch zu erfüllen, aber nicht alles was die Medizin inzwischen kann, ist bei uns in Österreich erlaubt. 

Welche Voruntersuchungen sind für Sie und Ihren Partner notwendig:

  1. Untersuchung der Spermien (Spermiogramm) als erster Schritt
    Falls die Spermien in zu geringer Menge vorliegen, die Beweglichkeit der Spermien schlecht ist oder Spermien mißgebildet sind, ist dies noch kein Grund zu verzweifeln. Häufige Ursachen hierfür sind eine einseitige Ernährung mit zu wenig Mikronährstoffen, unregelmäßige Arbeitszeiten, Rauchen oder Alkoholmißbrauch. Durch Umstellung der Ernährung oder des Lebensstils kann vielfach schon ein günstiger Effekt auf die Spermien beobachtet werden, die Spermien werden fit und Sie als Partnerin schwanger.

    Bei organischen Erkrankungen im Urogenitalbereich Ihres Partners wie Hodenhochstand, Krampfadern der Hoden oder angeborenen Hormonstörungen muß eine spezielle urologische Therapie durchgeführt werden.


  2. Um Ihren Hormonstatus zu analysieren reichen meist 2 Blutabnahmen aus, eine Ultraschalluntersuchung erfolgt meist zu Zyklusmitte  für die Beurteilung der Eierstöcke und der Gebärmutterschleimhaut.


  3. Falls es in Ihrer oder der Familie Ihres Partners genetische Erkrankungen gibt, sollte beim Betroffenen eine Chromosomenuntersuchung durchgeführt werden.


  4. Hatten Sie in Ihrer Vergangenheit häufig Unterleibsentzündungen, eine Eileiterschwangerschaft oder gynäkologische Operation, dann könnte einer oder beide Ihrer Eileiter verschlossen sein bzw. eine Erkrankung der Gebärmutter vorliegen.

    Es gibt mehrere Untersuchungsmethoden um Ihre Eileiter auf Durchgängigkeit zu überprüfen:

    1. Bauchspiegelung (Schlüssellochchirurgie) in Narkose, verbunden mit einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Die Eileiter werden mit einer Blaulösung durchgespült, bei fehlendem Blauaustritt ist einer oder beide Eileiter verschlossen.
    2. Röntgenuntersuchung der Gebärmutterhöhle und der Eileiter mit Kontrastmittel
    3. die Ultraschalluntersuchung ohne Röntgenstrahlung steht Ihnen als neue Untersuchungsmethode zur Verfügung (HyCoSy), welche ambulant in meiner Ordination durchgeführt werden kann. Die Gebärmutterhöhle und Eileiter können auf die Weise untersucht werden.


  5. Infektabklärung vor jeder Sterilitätsabklärung inclusive Durchsicht Ihres Impfausweises,welchen Sie bitte mitbringen müssen.

Die Therapie und der Erfolg einer zu erzielenden Schwangerschaft hängt von der Ursache ab.

 

Gerne berate ich Sie in meiner Spezialsprechstunde Kinderwunsch,wo ich mir genügend Zeit für eine individulle Aufklärung und Behandlung nehmen werde.

Beachten Sie bitte, daß es sich bei einem Großteil der einzelnen Schritte um Privatleistungen handelt, welche von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen werden!